Wie groß ist deine Rentenlücke?

Die gesetzliche Rente reicht für die meisten Menschen nicht aus, um ihren Lebensstandard im Alter zu halten. Wie groß deine persönliche Lücke ist, hängt von deinem Einkommen, deinen Beitragsjahren und deinem geplanten Renteneintritt ab.

Jetzt kostenlos berechnen

Persönliche Angaben

Diese Angaben bilden die Grundlage für die Schätzung deiner gesetzlichen Rente nach dem Rentenpunktsystem der Deutschen Rentenversicherung.

Dein Geburtsjahr bestimmt dein heutiges Alter und damit die verbleibende Zeit bis zum Renteneintritt.
Das Jahr, ab dem du in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hast. Mehr Beitragsjahre ergeben mehr Rentenpunkte und damit eine höhere Rente.
Das gesetzliche Regelrentenalter liegt bei 67 Jahren. Früherer Eintritt führt zu dauerhaften Abzügen von 3,6 % pro Jahr vor 67, späterer Eintritt zu Zuschlägen von 6 % pro Jahr nach 67.
67 Jahre
6070
Dein Jahresbruttogehalt vor Steuern und Sozialabgaben. Es bestimmt sowohl dein monatliches Nettoeinkommen als auch deine jährlichen Rentenpunkte (Entgeltpunkte).
Wie viel Prozent deines heutigen Nettoeinkommens du im Ruhestand benötigst. 80 % ist ein häufig empfohlener Richtwert – passe den Wert an deine persönliche Lebensplanung an.
80 %
50 %100 %

Weitere Einnahmen im Rentenalter

Hast du neben der gesetzlichen Rente weitere Einkommensquellen geplant? Trage hier deine voraussichtlichen monatlichen Beträge ein – die Rentenlücke verringert sich entsprechend.

Monatliche Auszahlung aus privaten Rentenversicherungen wie Riester, Rürup oder einer klassischen Kapitallebensversicherung.
z.B. Riester, Rürup, klassische Lebensversicherung
Monatliche Leistung aus deiner betrieblichen Altersvorsorge: Pensionskasse, Direktversicherung oder Betriebsrente deines Arbeitgebers.
Betriebsrente, Pensionskasse, Direktversicherung
Regelmäßige monatliche Erträge aus Kapitalanlagen, z. B. aus einem ETF-Entnahmeplan, Dividenden oder Zinserträgen aus dem Depot.
z.B. ETF-Entnahmeplan, Depot, Tagesgeld
Andere regelmäßige monatliche Einnahmen im Ruhestand, z. B. aus Mieteinnahmen oder Pachterträgen.
z.B. Mieteinnahmen, Erbschaft
Ergebnis

Deine Rentenlücke

Gewünschtes Einkommen bei Renteneintritt (netto)
Voraussichtliche gesetzliche Rente
Weitere Einnahmen
Monatliche Rentenlücke

Hinweise zur Berechnung

  • Das gewünschte Einkommen wird mit 2 % Inflation p. a. bis zum Renteneintritt hochgerechnet.
  • Die gesetzliche Rente wird nach dem Rentenpunktsystem geschätzt (Entgeltpunkte × Rentenwert × Zugangsfaktor) und mit 2 % p. a. fortgeschrieben.
  • Die Rentenbezugsdauer wird mit 83 Jahren Lebenserwartung angenommen (statistische Näherung).
  • Diese Berechnung ist eine vereinfachte Schätzung und ersetzt keine professionelle Renten- oder Steuerberatung.

Häufige Fragen zur Rentenlücke

Was ist eine Rentenlücke?

Die Rentenlücke ist die monatliche Differenz zwischen dem Einkommen, das du im Ruhestand benötigst, und deinen tatsächlichen Renteneinnahmen – vor allem aus der gesetzlichen Rente. Da das Rentenniveau in Deutschland langfristig sinkt, ist diese Lücke für viele Menschen erheblich.

Wie wird die gesetzliche Rente berechnet?

Die gesetzliche Rente ergibt sich aus der Formel: Entgeltpunkte × Rentenwert × Zugangsfaktor. Entgeltpunkte sammelt man durch Beitragszahlungen – wer ein Jahr lang genau das Durchschnittsentgelt verdient (2025: ca. 45.358 €), erhält 1,0 Entgeltpunkt. Der aktuelle Rentenwert beträgt 37,60 € pro Punkt. Der Zugangsfaktor berücksichtigt, ob man früher oder später als mit 67 in Rente geht.

Wie viel Kapital brauche ich, um die Rentenlücke zu schließen?

Das hängt von der Höhe der Lücke und der erwarteten Rentendauer ab. Als Faustregel gilt: monatliche Lücke × 12 Monate × Rentendauer – abgezinst mit einer realistischen Kapitalrendite (ca. 3 % p. a. im Rentenalter). Dieser Rechner berechnet das benötigte Kapital und die notwendige monatliche Sparrate automatisch.

Wann sollte ich mit der Altersvorsorge beginnen?

So früh wie möglich – der Zinseszinseffekt macht den größten Unterschied. Wer mit 25 Jahren beginnt, muss monatlich deutlich weniger sparen als jemand, der erst mit 45 anfängt, um dasselbe Zielkapital zu erreichen. Selbst kleine Beträge haben über Jahrzehnte eine große Wirkung.